Viele Menschen die eine Strasse überqueren.
FutureJam

Mensch & Kultur I

Im FutureJam «Mensch und Kultur» laden wir Rollen, die sich mit Unternehmenskultur, Zusammenarbeit und Transformation befassen, zum unternehmensübergreifenden Erfahrungsaustausch im ActionJam ein.

Inhalt

Am 24. Juni 2025 hat der erste von drei FutureJams «Mensch und Kultur» im Zehendermätteli in Bern stattgefunden. Teilgenommen haben 13 Personen aus 9 verschiedenen Unternehmen. Der Nachmittag war geprägt von Diskussionen rund um Kultur und deren indirekte Gestaltungsmöglichkeiten. Dafür wurde zuerst das «Kultur-Universum» aufgespannt, und die Kleingruppen sammelten die zentralen Komponenten einer Kultur. Die Ergebnisse davon findet ihr in der Präsentation von Michi Bürgi, unserem Kurator.

Im zweiten Teil haben wir uns in neu zusammengestellten Gruppen in drei Vertiefungsthemen weiter ausgetauscht. Einige Erkenntnisse, die ich (Paula) beim Zuhören mitgenommen habe:

  • Der Sense of Urgency sowie ein C-Level-Sponsorship müssen vorhanden sein, damit ein Kulturwandel gelingt.
  • Messkriterien sind wichtig, denn ohne sie bleiben Fortschritte unsichtbar.
  • Es gibt kein One-Size-Fits-All bei der Kultur. Eine strategische Auseinandersetzung mit Fragen wie „Wollen wir Einzelkämpfer:innen oder Teams?“ ist deshalb zentral.
  • Ein betriebswirtschaftliches Verständnis dafür entwickeln, welche Kulturgestaltungsmassnahmen, wo sinnvoll sind – und die Reife haben zu akzeptieren, dass Kultur (und die dazugehörigen Massnahmen) nicht im ganzen Unternehmen gleich sind. Das kann zu Spannungen führen, die bis zu einem gewissen Grad in Ordnung sind.
  • Weniger ist mehr: Lieber drei Werte, die klar kommuniziert werden können und als Grundlage der Zusammenarbeit dienen, als ein grosser Katalog, von dem die Hälfte vergessen geht. (Es gibt auch Firmen, die ganz ohne explizite Werte erfolgreich sind.)
  • Den Dialog suchen und Räume für den Austausch rund um Kultur, Werte und das Unternehmen schaffen, die im Alltag genutzt werden können. Annahmen sollten möglichst vermieden werden.
  • Bei Kulturgestaltungsmassnahmen mit etwas Niederschwelligem starten – etwa mit Meetingformaten oder Entscheidmethodiken. Es gibt nicht die eine richtige Einstiegsmassnahme oder eine feste Reihenfolge.
  • Rituale auch mal in Frage stellen: Feiern wir ein Weihnachtsfest, weil es alle machen – oder weil es das ist, was uns wirklich begeistert?

Leider ist unsere Speakerin, die eine Praxisperspektive vorbereitet hatte, kurzfristig ausgefallen. Vielen Dank an Martine Graziano von der Axpo, für das Teilen der Dokumentation ihrer Kulturtransformationsreise mit der HSG.

Zeit und Ort

Uhr
Zehndermätteli
Reichenbachstrasse 161
3004 Bern

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